Obere Niedersburger Nachbarschaft e.V. * Am Fraubach 2, 56154 Boppard

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Oberen Niedersburger Nachbarschaft standen auch die Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung.

Nachbarmeister Kurt Stumm begrüßte die anwesenden Nachbarn. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte die Genehmigung des Protokolls des Gebotts 2015. Dann berichtete der Nachbarmeister über die Aktivitäten der letzten 4 Jahre, wobei die 125-Jahr-Feier und die Restaurierung des „Schunk´s Kreuz“ herauszuheben war. Im Anschluss an den Kassenbericht und den Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Als Versammlungsleiter wurde Heinz Kähne gewählt.

Bei der folgenden Wahl wurde Alfons Breitbach zum Nachbarmeister gewählt, der sich dann für das entgegengebrachte Vertrauen bedankte.

Zum stellvertretenden Nachbarmeister wurde Engelbert Werner gewählt. Wiedergewählt wurde der Kassierer Peter Bast, die Schriftführerin Karla Breitbach, stellvertretende Schriftführerin Hannelore Hofmann und Beisitzerin Judith Hofmann. Zum stellvertretenden Kassierer gewählt wurde Rainer Erbar und zum Beisitzer Michael Schneider.

Anschließend bedankte sich Nachbarmeister Alfons Breitbach bei seinem Vorgänger Kurt Stumm für die geleistete Arbeit im Vorstand.

Die Kontaktdaten des neuen Vorstands finden Sie unter dem Menüpunkt "Kontakt" oder direkt hier.

 
 
   

Am 12.12.2019 war es wieder soweit. Die Nachbarinnen und Nachbarn trafen sich zum letzten Stammtisch im Jahr 2019 im Ebertor. In gemütlicher Atmosphäre genossen alle das legendär knusprige Spanferkel aus der bewährten Backstube von Nachbarmeister Alfons Breitbach.
Und natürlich besuchte uns auch wieder der Nikolaus mit seinem Engel. Begrüßt mit einem "stimmgewaltigen Lasst uns froh und munter sein" zogen die beiden ein. Damit dieses Mal auch alle mitsingen konnten, hatte Karla Breitbach auf den Tischen den Text aller Strophen ausgelegt...mit Erfolg! Der Nikolaus hielt dann seinen Jahresrückblick, in dem er humorvoll die Ereignisse der Nachbarschaft beschrieb. 

Mit den letzten drei Strophen von  "Lasst uns froh und munter sein" wurden Nikolaus und Engel wieder verabschiedet. Als Überraschung trat im Anschluss dann das Duo Doris Mühl und Dietlinde Kup mit einem Sketch auf.

Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung!
Wir möchten an dieser Stelle auch  schon einladen zu unserem Jahresabschluss "Die Linde glüht" am 22.12.2019, 17.00 h.


Am Donnerstag, 7. März, 20.00 Uhr, findet der monatliche Stammtisch im  „Bistro Richard von Cornwall“ statt. Hierzu sind alle Nachbarinnen und Nachbarn sowie Freunde der Nachbarschaft herzlich eingeladen.
Stammtisch im Richard von Cornwall 2018
Handwerker lösen vorsichtig die Figuren aus ihren Halterungen.

Renovierung der Kreuzgruppe hat begonnen.

Manch einer hat es sicherlich bereits bemerkt - die Figuren am Schunk´s Kreuz sind weg und die Anlage macht einen bedauenswerten Eindruck.

Doch was zunächst als weiterer Akt blindwütigen Vandalismus aussehen mag, ist das genaue Gegenteil: Die Kreuzgruppe wird von Grund auf saniert!

Wie bekannt, hat es sich die “Obere Niedersburger Nachbarschaft“ zur Aufgabe gemacht, die Pflege des Schunks Kreuz, welches am Anfang der OME-Anlage gegenüber Kreuzweg 1 steht, zu übernehmen.


Das Kreuz ist durch die Inschrift auf das Jahr 1739 datiert. und ist bereits in Strambergs „Rheinischer Antiquarius“ beschrieben!

Dort heißt es:
„Am äußersten Ende des Ortes, wo ein alter Weg vom Rhein nach der Chaussée führt, und mit dem Leinenpfad eine spitze Ecke bildet, steht ein großes Cruzifix, zu dessen Füßen Johannes und Maria, aus rohem Stein gearbeitet; dem vorderen Theile des Postaments sind Scenen aus der Leidensgeschichte, in drei Feldern, ebenfalls Steingebilde, eingegraben“.

Das Material hat im Laufe der Jahrhunderte, nicht zuletzt auch durch wiederholte Hochwasser, arg gelitten.

Im Laufe der Jahrhunderte hat dieses Postament unter den Witterungs-einflüssen erhebliche Schäden davon getragen. Damit dieses Kreuz auch weiterhin der Nachwelt erhalten bleiben soll, hat der Vorstand der „Oberen Niedersburger Nachbarschaft“ beschlossen, das „Schunks Kreuz“ restaurieren zu lassen.
Vom Steinrestaurator Olaf Pung aus Thür wurde ein Angebot eingeholt, um einen Kostenüberblick über die Restaurierung zu erhalten.

Das Angebot von Herrn Pung wies einen Betrag von 7.200,00 Euro aus. Als der VVV Boppard von dem Vorhaben hörte, erklärte dieser sich sofort bereit bei der Finanzierung mit zu helfen.

Der Nachbarmeister, Kurt Stumm, stellte beim Ortsbeirat Boppard einen Antrag auf Übernahme der Kosten. Mit Schreiben vom 20.06.2013 teilte der Ortsvorsteher der Stadt Boppard, Martin Strömann, dem Nachbarmeister mit, dass der Ortsbeirat Boppard beschlossen hat, die Restaurierungsarbeiten am „Schunks Kreuz“ finanziell zu unterstützen. Zur Durchführung der Maßnahmen hat der Ortsbeirat einen Zuschuss von bis zu 3.600,00 Euro als Höchstbetrag bewilligt.

Auch die inzwischen gefällte Buche hinter der Kreuzgruppe machte dem Stein der Figuren zu schaffen.
Auch gab die Untere Denkmalschutzbehörde bei der Kreisverwaltung in Simmern mit Schreiben vom 18. September 2013 grünes Licht für die Restaurierung:

„Auf Grund Ihres Antrages auf Genehmigung der o.g. Maßnahme ergeht gemäß § 13 Abs. 1 DSchG folgende denkmalschutzrechtliche Genehmigung:
Die Restaurierung der o.g. Kreuzigungsgruppe wird Ihnen hiermit genehmigt.
Auf Grund dieser positiven Entwicklung wurde Ende des Jahres 2013 der Auftrag an Olaf Pung vergeben.
Die Kreuzigungsgruppe wurde Anfang Januar von Herrn Pung und einem Mitarbeiter entfernt und in die Werkstatt nach Thür gebracht, wo die Restaurierung durchgeführt wird. Nach Auskunft von Herrn Pung werden die Arbeiten etwa 5 Monate dauern, so dass mit der Neuaufstellung von „Schunks Kreuz“ Mitte 2014 gerechnet werden kann.
Mit einem großen Einweihungsfest wird dann die Fertigstellung der Kreuzigungsgruppe unter Mitwirkung der Bopparder Bevölkerung in der OME-Anlage gefeiert.
Die Nachbarschaft freut sich über jede Spende, die der Restaurierung zu Gute kommt. Spenden können auf das Konto des VVV Boppard eingezahlt werden. Es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.

 

Trotz aller Vorsicht beim Abbau ließ sich ein Zerbrechen des Korpus von Jesu nicht verhindern. Später ist nach der Renovierung hiervon jedoch zum Glück nichts mehr zu sehen.

Zu zweit wird der Korpus vorsichtig herunter gelassen, um weitere Schäden zu vermeiden.

Im Rahmen der Sanierung wird auch der Sockel der Kreuzgruppe erneuert.
Derzeit ein trostloser Anblick - aber dafür wird die Kreuzgruppe zukünftig wieder umso schöner aussehen.